Wald

Das Berggebiet ist reich an Wald und Wild

Graubünden und Glarus sind waldreiche Kantone. Auf einem Drittel der  Kantonsfläche gibt es Wald und Gehölze. Auch die Wildtierbestände sind gross.

Der Wald übernimmt gerade in einem Berg- und Tourismuskanton wichtige Funktionen. Er ist Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen, bietet den Menschen Schutz vor Naturgefahren, dient als Erholungsraum und Rohstofflieferant. Nur intakte Wälder können diese Aufgaben übernehmen.

Wald im Klimawandel
Die höheren Temperaturen und die Trockenheit setzen dem Wald zu. Nicht alle Baumarten kommen damit zurecht. Sie weichen in höhere Lagen aus oder verschwinden. Wieder andere profitieren und breiten sich aus. Der Wald verändert sich mit dem Klima. Der beste Schutz gegen die Klimaveränderungen sind vielfältige Wälder mit einer gesunden Verjüngung, weil diese Wälder widerstandsfähiger und stabiler sind.

Zu hohe Wildbestände
Graubünden hat hohe, teilweise zu hohe Wildtierbestände. Verbissempfindliche Bäume wie die Weisstanne, Eibe, Vogelbeere und der Weissahorn werden zurückgedrängt.  Die Waldwirtschaft Schweiz begrüsst darum die Rückkehr von Luchs und Wolf. Die Grossraubtiere helfen mit, den Schalenwildbestand zu regulieren, sorgen für eine bessere Verteilung des Wildes und begünstigen damit die natürliche Verjüngung einheimischer Baumarten.  

Dafür engagiert sich der WWF

Rodung für Rollskipiste

Für eine Rollskibahn in der Biathlonarena sollten 9000 m2 Wald gerodet werden. Der WWF wehrte sich. Das Projekt wurde schliesslich stark redimensioniert und der Lebensraum des Auerhuhns geschont.

Grosssägerei und Biomassekraftwerk

Die Grosssägerei war ein Flopp. Darunter leidet auch das Axpo-Biomassekraftwerk. Riesige Mengen an Abwärme verpuffen ungenutzt.

Tannatag

Mit Hilfe von Freiwilligen pflanzt der WWF zusammen mit dem Forst Weisstannen. Mit diesem Zukunftsbaum wird ein klimaresistenter und artenreicher Wald gefördert.

Weniger Piste - mehr Wald

Eigentlich sollten sechs Hektaren Wald für eine luxuriöseTalabfahrt gerodet werden. Der WWF setzte sich erfolgreich für eine Halbierung der Fläche ein.

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