Bündner- und Glarnerland sind Biberland
Nach über 200 Jahren kehrten die Biber wieder nach Graubünden und Glarus zurück. Aus Osten besiedelte der Biber nach und nach den Inn, aus Norden den Rhein und die Linth. Heute ist der Biber in Graubünden und Glarnerland wieder heimisch.
Erfolgreiche Biber-Auswilderung in Thurgau
Die Geschichte des Bibers in der Ostschweiz begann im Jahr 1968 im Kanton Thurgau. Bund und Kanton hatten einer Auswilderung von sechs Biber durch den WWF Thurgau zugestimmt. Die Thurgauer-Population breitete sich in der Ostschweiz immer mehr aus. Entlang vom Alpenrhein besiedelte der Biber Graubünden. Seit der ersten Beobachtung im Jahr 2012 erobert er immer mehr Gebiete im Einzugsgebiet vom Rhein. Im Glarnerland ist der Biber seit 2018 heimisch. Von der Linth aus, wo er sich zuerst niederliess, besiedelt er nach und nach weitere Gewässer.
Internationale Schutzbemühungen zeigen Wirkung
Dank internationelen Schutzbemühungen erholten sich die kleinen Biberbestände an der Donau und im Inntal. Die ersten Biber in Graubünden wanderten denn auch von Österreich her dem Inn entlang. Der erste Biber tauchte 2008 in Scuol auf. Heute gibt es auch im Oberengadin Biber.


Die Rückkehr löst nicht nur Freude aus
Wo Biber auftauchen, zeugen gefällte Bäume und gestaute Flüsse und Bäche von seiner Gestaltungskraft. Durch seine Aktivität im Wasser schafft er eine enorme Biodiversität. Doch nicht immer geschieht das konflikt- und schadensfrei. Meistens können Konflikte kurzfristig mit einfachen Massnahmen entschärft werden. Langfristig sind natürliche Fluss- und Bachläufe jedoch die beste und billigste Lösung für ein konfliktarmes nebeneinander.
Unser Einsatz für den Biber
Konfliktlösungen





