Einfluss nehmen für Natur und Umwelt
Die Politik bestimmt über Rahmenbedingungen, welche die Umwelt direkt beeinflussen. Diese will der WWF aktiv mitgestalten. Auch politische Lobbyarbeit gehört zu einem unverzichtaren Instrument des Umweltschutzes. Den Bürgerinnen und Bürgern bietet der WWF Hintergrundwissen zu politischen Themen an, gibt Abstimmungsempfehlungen ab und stellt Wahlinformationen zusammen.
Der WWF sagt NEIN zu neuen AKW
Die Schweizer Stimmberechtigten haben sich bereits mit der Annahme der Energiestrategie 2050 für den Atomausstieg ausgesprochen. Soll dieses Versprechen nun aufgeweicht werden, muss das Stimmvolk erneut das letzte Wort haben. Mit dem Referendum sorgen wir dafür, dass ein so grundlegender Entscheid nicht ohne Volksabstimmung gefällt wird.
Neue AKWs sind zudem der falsche Weg:
- Jeder Franken, der in neue AKW fliesst, fehlt beim Ausbau von Solarenergie, Energiespeichern und anderen erneuerbaren Lösungen. Dadurch wird der Ausstieg aus Öl und Gas verlangsamt.
- Bis neue Reaktoren Strom liefern könnten, vergehen mindestens 20 Jahre. Für die Versorgungssicherheit und den Klimaschutz der nächsten Jahre leisten sie keinen Beitrag.
- Neue Atomkraftwerke schaffen für die Schweiz jahrzehntelange Abhängigkeiten, denn das für ihren Betrieb benötigte Uran muss aus dem Ausland importiert werden. Statt die Versorgungssicherheit zu stärken, schaffen sie neue geopolitische Abhängigkeiten.
Das Atommüllproblem bleibt zudem ungelöst.




