Raumplanung für die Natur

Raum planen - Lebensräume sichern

Jede Sekunde verschwinden in der Schweiz über ein Quadratmeter Boden, weil Flächen versiegelt oder verbaut werden. Verkehrs-, Freizeit- und Energieanlagen ausserhalb der Bauzonen zersiedeln die Landschaft immer mehr. Der WWF setzt sich für eine griffige Raumplanung ein und damit für die Erhaltung wichtiger Lebensräume für Tiere und Pflanzen. 

Raumplanung gehört zu den weniger sichtbaren und oft missverstandenen Aufgaben von Umweltorganisationen. Der WWF prüft Bauprojekte auf Risiken für Natur und Landschaft und sucht gemeinsam mit den Projektverantwortlichen nach naturverträglicheren Lösungen. In den allermeisten Fällen geht es nicht um eine Verhinderung eines Projekts. Vielmehr geht es darum, dass die Siedlungsentwicklung gegen innen erfolgt, Kulturland erhalten sowie Biotope und Wildtierkorridore geschützt und aufgewertet werden können. 

Dafür setzen wir uns ein

Wildnisgebiete sollen erhalten bleiben

Der Erschliessung von Wildnisgebieten müssen Grenzen gesetzt werden. Die bloss bequemere Erreichbarkeit eines Tals wie das Val Mora ist kein ausreichender Grund, um hier eine Übernachtungshütte zu bewilligen, sagt das Bundesgericht und schützt die Trennung von Bauland und nicht Bauland.

Lebensräume brauchen Platz

Für stehende und fliessende Gewässer müssen genügend grosse Gewässerräume ausgeschieden werden. Auch für die Tankgräben in Glarus Nord braucht es einen Gewässerraum, sagt das Bundesgericht. Damit wird der Raum für ökologische Aufwertungen rund um die Tankgräben gesichert.

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