Glarus auf dem Weg zur Klimaneutralität
Mit der „Klimaregion Glarnerland“ wird ein ambitioniertes Zukunftsprojekt lanciert – getragen von innovativen Ideen, engagierten Menschen und einem klaren Ziel: Klimaschutz aktiv leben und umsetzen.
Stell dir einen Kanton vor, der als Vorbild für nachhaltiges Leben und Wirtschaften vorangeht. Wo Dächer zu Solarkraftwerken werden, Unternehmen ihren CO₂-Ausstoß radikal senken und Menschen gemeinsam nachhaltige Landwirtschaft betreiben. Genau das passiert im Glarnerland!
Glarnerland als Vorbild für die Schweiz
Die „Klimaregion Glarnerland“ zeigt, dass Klimaschutz nicht nur eine Idee ist, sondern eine Bewegung – getragen von Menschen, die aktiv anpacken. Mit innovativen Projekten, starkem Engagement und konkreten Maßnahmen kommt Glarus seinem Ziel näher: Ein Bergkanton, der zeigt, wie die Zukunft aussehen kann. Drei zentrale Projekte stehen aktuell im Mittelpunkt.
KlimaGlarus - Der Motor der Klimaregion Glarnerland
Der Kanton Glarus soll zum ersten klimaneutralen Kanton werden. Dieses Ziel hat sich KlimaGlarus gesetzt. Der Verein ist aus der Klimabewegung hervorgegangen. Dank seines Engagements wurde Glarus vom WWF Schweiz zur Modellregion für Klimaschutz ernannt – eine Auszeichnung, die zeigt, welches Vorbildpotenzial in diesem Kanton steckt. Ein Beirat aus visionären, innovativen Köpfen begleitet das Projekt, entwickelt neue Ideen und gibt strategische Impulse.
Wirtschaft: CO₂-Einsparung in KMUs

Wie können Unternehmen ihren Energieverbrauch optimieren und Emissionen reduzieren – und dabei sogar Kosten sparen? Gemeinsam mit lokalen Firmen werden PEIK-Berater:innen ausgebildet, die KMUs helfen, ihre CO₂-Bilanz zu verbessern, Einsparpotenziale zu erkennen und nachhaltiger zu wirtschaften.
Hausbesitzer: Das Solarpotenzial nutzen!

In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie SSES rückt KlimaGlarus.ch das riesige ungenutzte Potenzial von Solarenergie auf Dächern und Fassaden in den Fokus. Ziel ist es, Gebäudebesitzer:innen zu motivieren, Solaranlagen zu installieren – und so das Glarnerland Schritt für Schritt mit erneuerbarem Strom zu versorgen.
Landwirtschaft: naturnaher Ackerbau fördern
Mehrere landwirtschaftliche Betriebe machen beim Projekt „Teilen auf dem Acker“ mit. Das Besondere: Alle können mithelfen! Produzent:innen und Konsument:innen teilen Zeit und Arbeit auf dem Acker. Damit kann das Verständnis füreinander, aber auch die Wertschätzung für die Arbeit und die Lebensmittel, wachsen. Dieses Gemeinschaftswerk soll auch mithelfen, den regionalen Kartoffelanbau, auch mit alten Sorten wie der "Röseler" wieder aufleben zu lassen.




